Rezyklatanteil in Aluminiumfolien kein geeigneter Indikator in Sachen Nachhaltigkeit

GLAFRI: Entsprechende Angaben dürften sich auf Produktionsabfälle beziehen

Die Steigerung des Recyclings von Erzeugnissen aus Aluminium nach deren Nutzung kann bekanntermaßen zu einem insgesamt höheren durchschnittlichen Rezyklatanteil in neuen Produkten führen. Die Forderung nach einem hohen Anteil an recyceltem Material in spezifischen Anwendungen wie Aluminiumfolie kommt aber nicht zwangsläufig der Kreislaufwirtschaft zugute.

Bei einem vom globalen Verband GLAFRI und der Aluminium Stewardship Initiative ASI veranstalteten Webinar am 8. Oktober veranschaullichte Guido Aufdemkamp die Herausforderungen beim Recycling der wichtigsten Anwendungen für Aluminium-Verpackungsfolien. Wie er ausführte, unterscheidet sich Aluminiumfolie aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften wie des geringen Gewichts und eben diesen Herausforderungen beim Recycling von anderen Anwendungen im Bereich Verpackung.

Eigenschaften wie ein hoher Rezyklatanteil in Folien seien kein geeigneter Indikator in Sachen Nachhaltigkeit des Materials. So würden zur Folienproduktion sehr spezifische Legierungen mit einem hohen Aluminiumanteil verwendet. Post-Consumer-Rezyklat (PCR) dürfte in diesen Legierungen kaum vorhanden sein, sagte Aufdemkamp....

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