Verhandlungen in Genf: Weitere Chance für UN-Plastikabkommen

Mit einigen Monaten Verspätung könnte das globale Abkommen gegen Plastikmüll doch noch verabschiedet werden. Vom 5. bis 14. August verhandeln die Parteien derzeit in Genf.

In zentralen Fragen, wie der von den meisten Ländern geforderten, verbindlichen Einschränkung der Primärkunststoffproduktion sowie der Finanzierung von Maßnahmen zur Eindämmung der Plastikverschmutzung und für ein besseres Recycling und Design-for-Recycling konnte zuletzt noch keine Einigung erzielt werden. Ebenfalls ungeklärt blieb, ob es sich bei dem Abkommen um ein rechtlich verbindliches Instrument oder lediglich um Absichtserklärungen handeln soll

Im Vorfeld der jetzt laufenden Verhandlungen hatte eine Gruppe von Staaten die Weltozeankonferenz in Nizza genutzt, um eine als „Wake-up Call“ betitelte Erklärung herauszugeben. Auch Umweltschutzorganisationen wie der WWF, Greenpeace und die Ellen MacArthur Foundation haben in den letzten Tagen an die Staatengemeinschaft appelliert, die Verhandlungen diesmal zu einem positiven Abschluss zu bringen.

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