Hersteller von Wellpappeverpackungen sind indirekt von den US-Zöllen betroffen

Leere Wellpappeverpackungen sind kein Exportprodukt, bestätigen Akteure Einschätzungen vom EUWID. Die Hersteller der vornehmlich als Transportverpackungen genutzten Verpackungen sind im Zuge der Zölle durch die US-Regierung daher nicht direkt betroffen. Indirekt aber durchaus, sollte aufgrund von Verschiebungen weniger produziert und verpackt werden.

Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), der die Interessen der Unternehmen des Groß- und Außenhandels sowie der B2B-Dienstleistungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene vertritt, äußerte sich Anfang der Woche zu den Ereignissen.

So seien im Februar 2025 die gesamten deutschen Exporte gegenüber Januar 2025 kalender- und saisonbereinigt um 1,8 % gestiegen. Man dürfe sich jedoch nicht täuschen lassen, so der Verband. 

Der starke Anstieg der Exporte in die USA belege vielmehr eindeutig, dass es sich um Vorzieheffekte gehandelt hat. US-Firmen haben gebunkert, die deutschen Firmen Lieferungen vorgezogen. Euphorie sei daher fehl am Platz, das dicke Ende komme erst noch, heißt es weiter. Deutschland sei gut beraten, einen kühlen Kopf zu bewahren und der EU-Kommission bei ihren schwierigen Verhandlungen den Rücken zu stärken. Gleichzeitig sind alle Maßnahmen zu verstärken, die die EU und damit Deutschland zum US-Geschäft resilienter aufstellen", kommentierte Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA, den Anstieg der deutschen Exporte im Februar 2025. 

Den vollständigen Artikel zu den Auswirkungen von US-Zöllen auf die deutsche Verpackungsindustrie lesen Abonnenten in dieser Ausgabe von EUWID Verpackung. Die wöchentlich als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitschrift informiert Leser kompakt über die relevanten Entwicklungen in Deutschland sowie benachbarten Verpackungsmärkten. 

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