WV Stahl: Verdopplung der US-Zölle auf Stahlimporte markiert neue Eskalationsstufe

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) äußert sich in einem Statement zur Ankündigung der US-Regierung, die Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verdoppeln. 

US-Präsident Donald Trump hatte die Erhöhung der Zölle von aktuell 25 % auf 50 % während einer Kundgebung in Pennsylvania am 30. Mai bekannt gegeben. Sie sollen bereits am 4. Juni in Kraft treten. 

„Die von Präsident Trump angekündigte Verdopplung der US-Zölle auf Stahlimporte markiert eine neue Eskalationsstufe im transatlantischen Handelskonflikt. Eine 50-Prozent-Abgabe auf Stahlexporte ist eine massive Belastung für unsere Branche, da sie den Druck auf die ohnehin krisenhafte Konjunktur weiter erhöhen wird und unsere Stahlindustrie auf vielfältige Weise trifft [...]“, erklärte die Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl Kerstin Maria Rippel.

Kritik an der Ankündigung Trumps kommt auch vom US-amerikanischen Can Manufacturers Institute (CMI), das sowohl Dosenhersteller als auch ihre Zulieferer vertritt. Man lehne die Verdoppelung der Stahlzölle ab, heißt es in einem Statement. Zölle auf Stahlprodukte in Höhe von 50 % hätten negative Folgen für die US-Verbraucher und würden die Kosten für in Amerika hergestellte Konserven erhöhen, so das CMI.

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