Casimir Kast meldet Insolvenz an: Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter

Der Gernsbacher Verpackungshersteller Casimir Kast Verpackung und Display GmbH hat Insolvenz angemeldet. Aufgrund einer schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung sah sich das Unternehmen nach eigener Aussage zu diesem Schritt gezwungen.

Der Rechtsanwalt Dr. Dirk Pehl von der Kanzlei Schultze und Braun wurde laut Gericht zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Wie es am 3. September vom Verpackungshersteller heißt, sei es nun das Ziel, das Unternehmen zu sanieren, wofür ein starker Partner, bzw. Investor gefunden werden soll. Zunächst gehe es darum, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und die Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen mit allen Partnern, Lieferanten und Kunden sicherzustellen, schreibt Casimir Kast.

Der Geschäftsbetrieb läuft dabei ohne Einschränkungen weiter. Aufträge werden wie vereinbart produziert, auch neue Aufträge sind jederzeit möglich, erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter in einem Statement. Die Investorensuche soll zeitnah beginnen.

Christian Oetker-Kast, geschäftsführender Gesellschafter, zeigte sich laut Mitteilung zuversichtlich, gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter dem Unternehmen eine Perspektive zu bieten.

Casimir Kast produziert in seinem Werk in Gernsbach mit insgesamt 160 Mitarbeitern Verpackungen aus Karton und Wellpappe für die FMCG-Branche.

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Der Artikel wurde am 05.09.2025 um 09:51 Uhr aktualisiert.

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