Wiegand-Glas errichtet am Firmensitz in Steinbach am Wald eine hybride Schmelzwanne mit einer Leistung von bis zu 420 tato Grünglas.
Mit dem Projekt „Eco2Furnace“ startet der Behälterglasproduzent nach eigenen Angaben in Richtung einer klimafreundlicheren Glasproduktion. Unterstützt durch eine Bundes- und Landesförderung werde die neue Hybridwanne mit Oxy-Fuel-Technologie und bis zu 70 % Stromanteil realisiert. Ziel sei es, jährlich rund 17.400 t CO₂-Emissionen zu vermeiden.
Die Pilotanlage werde erstmals in Europa eine Schmelzleistung von über 400 tato mit einem Scherbeneinsatz von bis zu 90 % kombinieren, teilt Wiegand mit. Damit werde das maximale Recyclingpotential genutzt.
„Diese Hybridschmelzwanne ist ein entscheidender Schritt zur Dekarbonisierung der Behälterglasproduktion. Die staatliche Förderung unterstreicht die zentrale Bedeutung innovativer Technologien für eine klimafreundliche Industrie“, sagt Nikolaus Wiegand, geschäftsführender Gesellschafter von Wiegand-Glas.
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