Ehemaliges Domo-Werk Leuna-Polyamid beantragt erneut Insolvenz

Unternehmen verweist auf „sich zuletzt deutlich verschärfende Liquiditätsstituation"

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Die Leuna-Polyamid GmbH hat am 17. Juni einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt.

Damit reagiert der Polyamid-Produzent laut einer Mitteilung auf die „sich zuletzt deutlich verschärfende Liquiditätssituation, die maßgeblich durch externe Faktoren geprägt ist". Dabei verweist das Unternehmen auf weltpolitische Entwicklungen, insbesondere in der Golfregion. Diese habe zu starken Steigerungen der Rohstoffpreise geführt.

Das junge Unternehmen habe noch keine Rücklagen aufbauen können und die Lieferanten hätten in Anbetracht der Vorgeschichte von Leuna-Polyamid Vorkasse gefordert. Damit sei eine Fortführung des Betriebes außerhalb eines Insolvenzverfahrens unmöglich geworden.

Leuna-Polyamid ist am 31. März entstanden, nachdem Leuna-Harze und InfraLeuna den Polyamid-Produzenten Domo Caproleuna übernommen hatten. Dieser hatte Ende Dezember 2025 einen Insolvenzantrag gestellt. 

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