|  

BMU-geförderte Initiative unterstützt Gastronomie bei der Einführung von Mehrweglösungen im Take-away

23.02.2021 − 

Die Novelle des Verpackungsgesetzes sieht für gastronomische Betriebe mit Take-away-Angebot ab 2023 vor, dass zusätzlich zu Einweg- auch Mehrweglösungen angeboten werden müssen. Ausgenommen sind Betriebe mit weniger als fünf Beschäftigten und einer Fläche kleiner 80 qm.

In den Bundesländern Berlin und Bremen ist die von Seiten des Bundesumweltministeriums unterstützte Initiative „Klimaschutz is(s)t Mehrweg“ aktiv, um Betriebe bei der Einführung einer passenden Mehrweglösung zu unterstützen. Die meisten der an dem Projekt teilnehmenden Unternehmen sind Restaurants und Imbisse, erklärte der BUND Bremen als Partner der Initiative gegenüber EUWID.

Die Initiative unterstützt sowohl die Nutzung von kundenindividuellen Lösungen als auch Pool-Mehrwegsysteme. Ein bevorzugtes System zeichne sich den Angaben zufolge bei den beratenen Unternehmen noch nicht ab. Die bisherigen Monate haben gezeigt, dass die Ansprüche der Gastronomietreibenden sehr unterschiedlich sind.

Aufgrund dieser unterschiedlichen Ansprüche an ein Mehrwegsystem und nicht zuletzt aufgrund der großen Vielfalt an Mehrwegsystemen auf dem Markt, wird es nach Einschätzung der Initiative erst einmal nicht zu einer deutschlandweiten Lösung der Mehrwegfrage kommen.

Den ausführlichen Artikel lesen Abonnenten in EUWID Verpackung. Die wöchentlich als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitschrift informiert Leser kompakt über die relevanten Entwicklungen auf dem deutschen sowie benachbarten Verpackungsmärkten.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:
­

zurück − Marktbericht Verpackungspapiere Deutschland: Brauner Kraftliner mit weiteren Preissteigerungen konfrontiert

GKV: Hersteller von Kunststoffverpackungen rechnen mit besserer Umsatzentwicklung für 2021  − vor