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Kotka sieht seinen Becherkarton mit Dispersionsbarriere außerhalb des Geltungsbereichs der SUPD

14.04.2021 − 

Getränkebecher auf Basis von Karton, die ihre Barriereeigenschaften gegen Flüssigkeiten und Fett über eine Kunststoffbeschichtung erzielen, fallen unter die Einwegkunststoffrichtlinie (SUPD) und müssen ab dem 3. Juli 2021 entsprechend gekennzeichnet werden.

Auch Kotkamills, Helsinki, produziert neben Faltschachtelkarton den sogenannten Becherkarton, setzt dafür jedoch nicht auf klassische PE-Beschichtungen als Barriere, sondern verwendet eine wasserbasierte Dispersionsbeschichtung.

In einem aktuellen Positionspapier, das dem EUWID vorliegt, verweist Kotka darauf, dass die Produkte des Unternehmens nach den Definitionen der SUPD nicht in den Geltungsbereich der Richtlinie fallen. Aufgrund des Herstellungsprozesses und der angewandten Barriere müsse der Becherkarton wie Faltschachtelkarton behandelt und in der Folge ausgeschlossen werden.

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