|  

Systemrelevant: Mineralwasser und Fruchtsaft zählen zur Ernährungswirtschaft

26.03.2020 − 

Die deutschen Mineralbrunnen sind Teil der Ernährungswirtschaft und diese ist im Corona-Paket der Bundesregierung im Laufe der Woche als systemrelevante Infrastruktur anerkannt worden.

Für den zuständigen Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) beinhaltet diese Anerkennung auch das Gebinde zum Abfüllen von Mineralwasser, unabhängig ob aus Glas oder Kunststoff, Einweg oder Mehrweg, heißt es gegenüber EUWID.

Mineralwasser muss direkt am Quellort in Flaschen abgefüllt werden. Ohne Gebinde können Flüssigkeiten nicht an den Endverbraucher gebracht werden. Daher beinhalte die Anerkennung der Ernährungswirschaft auch die gesamte Zulieferindustrie, angefangen vom Quarzsand zur Glasherstellung bis zum Verschluss und Etikett.

Die Nachfrage nach Mineralwasser ist in den letzten beiden Wochen rasant gestiegen und der Absatz der vergangenen beiden März-Wochen sei vergleichbar mit der Nachfrage in heißen Sommermonaten. Die Verbraucher kaufen aufgrund der Corona-Krise große Mengen Wasser auf Vorrat. Das Leergut werde jedoch nur zögerlich zurückgebracht. Dies fehlt im Kreislauf, so der Verband.

Die deutsche Fruchtsaft-Industrie (VdF) schließt sich den Ausführungen des VDM bezüglich der Systemrelevanz der Branche samt Zulieferindustrie an, heißt es im Gespräch.  

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:
­

zurück − Markt für Standardkunstoffe: Nachfrage aus der Verpackungsbranche steigt im März

Kommission veröffentlicht Leitlinien zu Green Lanes  − vor