Der Mineralölkonzern Exxon Mobil wird zwei Projekte für das chemische Recycling von Kunststoffabfällen vorerst nicht weiter vorantreiben.
Der Konzern wollte etwa 100 Mio € an seinen Standorten in Antwerpen und Rotterdam investieren und dort Recyclingkapazitäten für insgesamt 80.000 t Plastikmüll pro Jahr aufbauen.
Exxon begründet die Entscheidung nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters mit den geplanten Regelungen der EU-Kommission zur Berechnung von Rezyklatanteilen. Der aktuelle Entwurf im Rahmen der Einwegkunststoffrichtlinie (SUPD) würde in bestehende petrochemische Standorte integrierte Recyclinganlagen gegenüber alleinstehenden Anlagen diskriminieren.
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