Fernholz kritisiert erneut Auswirkungen des EWKFondsG

Der Hersteller von Kunststoffverpackungen und Folien W. u. H. Fernholz GmbH & Co. KG hat bei einem Besuch von Politikern die Auswirkungen des seit Anfang 2025 geltenden Einwegkunststofffondsgesetzes (EWKFondsG) erneut kritisiert.

Wie der Produzent ausführte, hat das Gesetz, das Hersteller bestimmter Einwegkunststoffprodukte zu Abgaben in einen zentralen Fonds verpflichtet, gravierende Folgen für den deutschen Mittelstand. „Eine Lieferung von Trinkmilchbechern im Wert von 600.000 Euro wird durch das EWKFondsG mit zusätzlichen Kosten von 200.000 Euro belastet – damit wandert die Produktion ins Nicht-EU-Ausland“, erklärte Uwe Fernholz, geschäftsführender Gesellschafter des Verpackungsherstellers.

Besonders kritisch sei, dass es ausländische Wettbewerber kaum betreffe. Einige EU-Mitgliedstaaten beispielsweise setzten die Verordnung vorerst gar nicht um oder hätten sie deutlich abgeschwächt. Deutsche Unternehmen hingegen würden durch hohe Abgaben und bürokratische Pflichten massiv benachteiligt.

Kritikpunkte aus Sicht von Fernholz sind unklare Richtlinien zur Abgabenhöhe, erheblicher Verwaltungsaufwand und fehlende europaweite Einheitlichkeit.

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