Der Kartonhersteller Mayr-Melnhof (MM) hat über einen Wertminderungsbedarf informiert, der sich auf den Jahresüberschuss für 2025 auswirken wird.
Die jährliche Evaluierung der Bewertung von Vermögenswerten habe einen nicht-zahlungswirksamen Wertminderungsbedarf ergeben, der zu einer Sonderabschreibung von 65-75 Mio € führen wird. Das betrifft Vermögenswerte der Division MM Board & Paper, schreibt Mayr-Melnhof Anfang Februar. Als Grund nennt der Kartonproduzent primär schwächere langfristige Cash Flow-Prognosen.
Insgesamt erwartet der Konzern einen Jahresüberschuss für 2025 in Höhe von 74-90 Mio €. Die außerplanmäßige Sonderabschreibung habe keinen Einfluss auf das bereinigte EBITDA des Gesamtjahres, das in einer Bandbreite von 400-440 Mio € liegen werde. Auch das bereinigte betriebliche Ergebnis sei davon nicht betroffen, für das MM eine Höhe von 190-205 Mio € prognostiziert.
Noch stehen die Prognosen hinsichtlich Gewinn, EBITDA und Betriebsergebnis unter Vorbehalt, betont MM. Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 publiziert der Konzern am 17. März 2026.
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