Omnifiber legt Recyclingprojekt für Verbundverpackungen auf Eis

Das geplante Recyclingprojekt von Omnifiber zur Verwertung von Papierverbundverpackungen und Flüssigkeitskartons im thüringischen Schmölln wird in der ursprünglich vorgesehenen Form vorerst nicht umgesetzt. Hintergrund sind nach Unternehmensangaben Differenzen zwischen den finanzierenden Banken und der beteiligten Leasinggesellschaft.

Omnifiber hatte den Projektstart im Oktober 2025 bekanntgegeben. Vorgesehen war der Bau einer Aufbereitungsanlage mit geplanter Inbetriebnahme im zweiten Halbjahr 2026. Das Projekt war in den vergangenen rund drei Jahren gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Maschinenbau, Politik und Verwaltung entwickelt worden.

„Wir bedauern diese Entwicklung außerordentlich. Gerade angesichts steigender regulatorischer Anforderungen an das Recycling von Verbundverpackungen hätte Omnifiber einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der Verwertungskapazitäten leisten können“, erklärte Geschäftsführer Markus Hildebrandt.

Den vollständigen Artikel lesen Abonnenten in EUWID Verpackung. Die wöchentlich als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitschrift informiert Leser kompakt über die relevanten Entwicklungen in Deutschland sowie benachbarten Verpackungsmärkten.

 

- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -