Slovnaft erweitert PP-Kapazitäten

Der slowakische Petrochemie- und Kunststoffkonzern Slovnaft, Teil der ungarischen MOL-Gruppe, hat Linde Engineering mit dem Ausbau seiner Fertigungskapazitäten für Polypropylen (PP) beauftragt. Ziel sei es, das PP-Werk (PP3) am Standort Bratislava zu modernisieren und gleichzeitig die Emissionen zu reduzieren.

Die Produktionskapazitäten werden den Angaben zufolge um 18 % auf 300.000 jato PP erhöht. Auch die Lagerkapazitäten sollen von derzeit 45 auf insgesamt 61 Silos erweitert werden. Zur Höhe der Investitionssumme und zum Zeitpunkt der möglichen Inbetriebnahme wurden bislang keine Angaben gemacht. Wie es allerdings heißt, soll die Erweiterungsmaßnahme „innerhalb eines engen Zeitrahmens“ abgeschlossen werden aufgrund der Interdependenz mit anderen Produktionsanlagen am Standort Bratislava.

„Die Modernisierung wird Slovnaft in die Lage versetzen, die steigende Nachfrage der polyolefinverarbeitenden Industrie zu erfüllen“, erklärte Jürgen Nowicki, Geschäftsführer von Linde Engineering. Ferner hatte der Mutterkonzern Mol, wie berichtet (s. EUWID-VP 13/2022), erst vor Kurzem den Grundstein für ein 100.000 jato Propylen-Werk im ungarischen Tiszaújváros (im Nordosten des Landes) gelegt.

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