Stora Enso nimmt Gespräche über Kurzarbeit für die Werke Anjalankoski, Oulu und Imatra auf

Stora Enso hat angekündigt, Verhandlungen über mögliche Kurzarbeitsmaßnahmen in den Werken Oulu und Imatra sowie im Industriekomplex Anjalankoski aufzunehmen.

Die Maßnamen zur Kurzarbeit Null erstrecken sich auf eine Produktionsunterbrechung von maximal 90 Tagen im Jahr 2024 und betreffen die gesamte Belegschaft der Anjalankoski-Werke. Entsprechende Verhandlungen laufen ebenfalls für die Belegschaften in Imatra und Oulu. Die Gespräche werden am 15. Januar beginnen und voraussichtlich zwei Wochen dauern.

Nach Angaben von Stora Enso handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die es ermöglichen soll, auf die produktionstechnischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren, denen sich das Unternehmen im Jahr 2024 gegenübersieht. Bislang wurden noch keine Entscheidungen zu Details der Kurzarbeit getroffen, so das Unternehmen.

Im Werkskomplex Anjalankoski produziert der schwedische Konzern rund 310.000 jato Frischfaserkarton sowie Magazin- und Buchpapiere. In der Zellstoff- und Papierfabrik Oulu stellt Stora Enso bis zu 450.000 jato Kraftliner her. In Imatra wird vor allem Faltschachtelkarton und Zellstoff produziert. Die Produktionskapazität liegt bei rund 1,2 Mio jato Frischfaserkarton.

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