VDMA: EUDR darf in ihrer jetzigen Form „keinesfalls zur Anwendung kommen“

Verband sieht Entwaldungsverordnung als Bürokratiemonster

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) warnt in einem Schreiben an die EU-Kommission und den Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer eindringlich vor den Folgen der Entwaldungsverordnung (EUDR).

Aus Sicht des Verbandes müsse die Verordnung „dringend“ überarbeitet werden. Zudem solle der Anwendungsbeginn um „mindestens zwei Jahre verschoben werden“, schreibt der VDMA in einem Statement Anfang September.

Die Maschinenbauindustrie sei zwar nicht direkter Produzent der betroffenen Rohstoffe, jedoch auf Komponenten angewiesen, die aus diesen hergestellt werden. In ihrer jetzigen Form sei die Entwaldungsverordnung ein Bürokratiemonster. „Um zu verhindern, dass dadurch die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen aufs Spiel gesetzt wird, darf sie in dieser Form keinesfalls zur Anwendung kommen“, kommentiert VDMA-Präsident Bertram Kawlat.

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