|  

Lebensmittelverband kritisiert Notifizierung der Mineralölverordnung

29.09.2020 − 

Der Lebensmittelverband Deutschland übt scharfe Kritik an der Notifizierung der Mineralölverordnung in Brüssel durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). 

Es werde ein „nicht abgestimmter, zeitlich überholter und unbegründeter nationaler Alleingang verfolgt“, heißt es. Die Verordnung verdränge Recyclingpapier durch den Einsatz von Frischfaser. Bleibe der Verpacker bei Recyclingpapier, so erzwinge die Verordnung Verbundmaterialien und damit den Mehreinsatz von Material, das nicht recycelbar sei. Alternativ müssten Innenbeutel aus Kunststoff verwendet werden, deren Einsatz von Verbrauchern und Politik unerwünscht sei und künftig mit einer Plastiksteuer belegt werden soll, so die Kritik des Lebensmittelverbands.

Das BMEL hatte den aktuellen Entwurf der nationalen deutschen Regelung Mitte August an die EU-Kommission zur Notifizierung gegeben. Im Mittelpunkt des Verordnungsentwurfs steht eine Barrierepflicht, um den Übergang von MOAH aus altpapierhaltigen Verpackungen in Lebensmittel zu begrenzen.

Den ausführlichen Artikel lesen Abonnenten in EUWID Verpackung. Die wöchentlich als Printausgabe und E-Paper erscheinende Fachzeitschrift informiert Leser kompakt über die relevanten Entwicklungen auf dem deutschen sowie benachbarten Verpackungsmärkten.

­

zurück − Markt für PET: Leichter Preisanstieg bei der Neuware trifft auf fallende Preise für Rezyklate

Behälterglasindustrie steigert ihren Produktionswert  − vor