Fluorpolymere: Lage im importabhängigen Europa bleibt angespannt

Europäische Unternehmen werden beim Einkauf von Fluorpolymeren weiterhin vorrausschauend planen müssen, wie der pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff berichtet.

Neue Produktionskapazitäten in China sollen Europa noch nicht erreicht haben und als Folge des Kriegs in der Ukraine machten sich zudem eine höhere Nachfrage und Umschichtungen bemerkbar. Eine Einschätzung der Lage mit Blick auf Verfügbarkeit und Preisentwicklung gestalte sich schwierig. Hintergrund ist, dass „[...] die seitens der Fluorpolymerhersteller in China für das 4. Quartal 2021 vorgesehenen Preissenkungen bei Fluorpolymeren ausgeblieben sind, und sie im Gegenteil durch kurzfristige, signifikante Preiserhöhungen als Resultat von „Sondereffekten“ ersetzt wurden“, erläutert pro-K.

Der europäische Gesamtverbrauch im Markt für Fluorpolymere wird vom Industrieverband auf 50.000 jato beziffert. Gleichzeitig steige Jahr für Jahr die Importabhängigkeit. Grund dafür sei das stetige Marktwachstum in der Region Europa, das ausbleibenden Investitionen im Mengenwachstum bei den lokalen Fluorpolymerproduzenten gegenüberstehe.

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